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Blaulicht · Deutschland

Mecklenburg-Vorpommern startet bundesweit einzigartiges Drohnen-Lagebild

AI
KI-generierte Illustration · Stadtschrei
Die wachsende Nutzung von Drohnen für Spionage und Sabotage hat eine neue Dringlichkeit bei der Überwachung des Luftraums geschaffen. In Mecklenburg-Vorpommern starten das Innenministerium und das Institut für sichere mobile Kommunikation an der Hochschule Stralsund nun ein bundesweit einmaliges Projekt. Ziel ist der Aufbau eines großflächigen Drohnen-Lagebildes.

Dieses Projekt soll Drohnenbewegungen in Echtzeit erfassen und die Daten verschiedener Sensoren vernetzen. So will man ein belastbares Lagebild erzeugen, das die Landespolizei unterstützt und den Schutz kritischer Infrastrukturen verbessert – etwa von Häfen, Energieanlagen und militärischen Einrichtungen.

Innenminister Christian Pegel unterstreicht die Notwendigkeit des Projekts: Einzelne Drohnensichtungen reichen nicht mehr aus. Stattdessen sollen Informationen aus vielen Quellen gebündelt werden, um einen realistischen Überblick zu schaffen und schnelle Entscheidungen zu ermöglichen.

Die Hochschule Stralsund bringt ihre Forschungserfahrung und personelle Kompetenz mit ein, um den Wissenstransfer in die Polizeipraxis sicherzustellen. Die Sensorik liefert die Gesellschaft für Sichere Mobile Kommunikation, deren Technologie bereits erprobt ist.

Mit dem Schulterschluss von Forschung, Verwaltung und Industrie will Mecklenburg-Vorpommern neue Maßstäbe bei der Drohnenüberwachung setzen und Sicherheitsbehörden ein wirksames Werkzeug an die Hand geben.

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