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Blaulicht · Deutschland

Gefälschter Einreisestempel am Grenzübergang Ludwigsdorf auffliegen

Am Dienstagabend kontrollierten Beamte der Bundespolizei an der Autobahn 4 am Grenzübergang Ludwigsdorf einen 30-jährigen Mann aus Georgien in einem Fernreisebus.

Der Mann zeigte seinen Reisepass vor, mit dem er normalerweise bis zu 90 Tage visafrei im Schengen-Raum reisen darf. Zusätzlich legte er einen norwegischen Einreisestempel vom April vor, der seinen Aufenthalt bestätigen sollte.

Die Bundespolizei nutzte das europaweit gültige Entry-Exit-System (EES) zur Überprüfung und stellte fest, dass der Mann bereits im Mai über Ungarn in den Schengen-Raum eingereist war. Damit hatte er seinen erlaubten Aufenthalt überschritten.

Bei der weiteren Prüfung entdeckten die Beamten, dass der norwegische Einreisestempel gefälscht war. Der 30-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und Ermittlungen wegen unerlaubter Einreise, unerlaubtem Aufenthalt und Urkundenfälschung eingeleitet.

In der Vernehmung gab er zu, den Stempel in Frankreich für 500 Euro gefälscht erworben zu haben.

Die Bundespolizei wies ihn zurück und verhängte aufgrund der Fälschung ein vierjähriges Einreiseverbot. Die Rückführung ist für Mittwoch über den Flughafen Berlin direkt nach Georgien geplant.

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