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Blaulicht · Kriminalität · Leipzig

Leipzig schiebt Intensivstraftäter in ihre Heimat zurück

AI
KI-generierte Illustration · Stadtschrei
Zwei Männer aus Polen, die in Leipzig mehrfach durch Straftaten auffielen, sind jetzt in ihre Heimat zurückgeführt worden. Die Bundespolizei Leipzig, die Ausländerbehörde der Stadt und die Polizeidirektion Leipzig kooperierten dabei eng.

Ein 41-Jähriger war in den vergangenen Wochen fast täglich wegen Diebstahl, gefährlicher Körperverletzung und sexueller Belästigung auffällig. Die Polizei nahm ihn mehrmals in Gewahrsam. Um neue Taten zu verhindern, leitete die Ausländerbehörde ein Verfahren zum Verlust seiner Freizügigkeit ein. So konnte er innerhalb einer Woche nach Polen zurückgeschoben werden. Dort verbüßte er auch eine 20-tägige Haftstrafe. Zudem bekam er ein siebenjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland.

Der zweite Mann, 23 Jahre alt, war zusammen mit seiner polnischen Freundin mehrfach wegen Straftaten aufgefallen. Nach seiner Entlassung aus der JVA Mitte August wurde ihm eine einmonatige Ausreisefrist gesetzt. Als er nicht freiwillig ging, stellte die Bundespolizei Ende September seinen Aufenthalt fest und führte ihn noch am selben Tag nach Polen zurück. Für ihn wurde kein Aufenthaltsverbot ausgesprochen.

Diese Rückführungen unterstreichen die effektive Zusammenarbeit der Leipziger Behörden bei der Bekämpfung von Kriminalität rund um den Hauptbahnhof.

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