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Blaulicht · Dresden

Grenzpolizei fängt gesuchte Täter am Reitzenhainer Übergang

Reitzenhain ist am 1. Oktober zum Hotspot der Bundespolizei geworden. Bei den Grenzkontrollen am Übergang erwischten die Beamten einen VW Passat mit rumänischem Kennzeichen. In dem Auto saßen eine 43-jährige Frau und ein 53-jähriger Mann aus Rumänien – beide gesucht wegen besonders schweren Diebstahls durch die Duisburger Staatsanwaltschaft.

Nach der Festnahme stellte das Amtsgericht Marienberg die Weichen: Der Mann musste seine Haft in der JVA Dresden antreten, die Frau kam in die JVA Chemnitz.

Später am Tag, gegen 17 Uhr, nahmen die Beamten einen 53-jährigen Bulgaren und eine 54-jährige Slowakin fest. Der Bulgare hatte noch eine Restfreiheitsstrafe von 76 Tagen oder alternativ 2.410 Euro Geldstrafe offen. Die Slowakin sollte eine Geldstrafe von 318 Euro zahlen oder 28 Tage Erzwingungshaft verbüßen.

Beide konnten die Geldstrafe begleichen und setzten ihre Reise nach der Klärung fort. Die Kontrolle am Reitzenhainer Grenzübergang zeigt, wie die wiedereingeführte Überprüfung an der Grenze Fahndungserfolge ermöglicht.

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